Mehr Geld für die Belebung von Ortskernen!

02.02.2018
©Andreas Hermsdorf/pixelio.de
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Die Belebung von Ortskernen schafft attraktive Lebensräume in unserer Heimat und wirkt dem demografischen Wandel gezielt entgegen. Daher haben wir als CSU-Fraktion die Initiative ergriffen, die Mittel für Dorferneuerungen im Nachtragshalt 2018 um 9 Millionen Euro zu erhöhen. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat am 01.02.2018 auf Initiative der CSU-Fraktion beschlossen, die Mittel über den Ansatz der Staatsregierung hinaus von rund 27 auf mehr als 36 Millionen Euro zu erhöhen. Der Beschluss des Haushaltsausschusses muss vom Plenum noch bestätigt werden.

Einschließlich der EU- und Bundesmittel stehen damit für die Förderung der Dorferneuerung rund 76 Millionen Euro zur Verfügung. In unserer Region profitieren aktuell Fürholzen (Gemeinde Neufahrn b. Freising), Helfenbrunn (Gemeinde Kirchdorf a. d. Amper) und Traich (Gemeinde Gammelsdorf) von Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung und Flurneuordnung. Wir tragen mit der Mittelerhöhung den sichtbaren Folgen des Strukturwandels aktiv Rechnung und schaffen so die Voraussetzungen für gleichwertige Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Die Belebung der Ortskerne stärkt das ländliche Lebensumfeld. Häuser mit alter Bausubstanz können saniert und leer stehende Gebäude wiedergenutzt werden. Das reduziert den Flächenverbrauch für Wohn- und Gewerbeflächen an den Ortsrändern und stärkt den sozialen Zusammenhalt im Ort. Mit den zusätzlichen Mitteln auf Initiative der CSU-Landtagsfraktion wollen wir Wartezeiten verkürzen und die Dorferneuerungsprojekte rascher umsetzen. Insgesamt werden im Nachtragshaushalt 2018 auf besondere Initiativen der CSU-Landtagsfraktion 75 Millionen Euro zusätzlich investiert. Ziel der Ländlichen Entwicklung ist die Förderung und Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse und die Stärkung ländlicher Regionen als zukunftsfähige, attraktive und vitale Lebensräume.

Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen deshalb

• die Zukunftssicherung ländlicher Gemeinden und Dörfer sowie der natürlichen Lebensgrundlagen, die Erhaltung und Gestaltung der Kulturlandschaft und die Unterstützung einer nachhaltigen Landnutzung,
• die von einer aktiven Bürgermitwirkung getragene Stärkung der Eigenkräfte der ländlichen Räume und die Verbesserung der Lebensqualität,
• die Unterstützung beim Erhalt und der Schaffung von Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfungspotentialen in den ländlichen Räumen.

Für die gezielte Stärkung der ländlichen Räume gibt es keine Patentlösungen. Vielmehr sind für jede Region, für jede Gemeinde maßgeschneiderte Entwicklungsprozesse notwendig, die Antworten auf die jeweiligen Herausforderungen geben und mit denen die vorhandenen Stärken und Chancen bestmöglich genutzt werden. Genau hier setzt die Ländliche Entwicklung an. Mit Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE), Dorferneuerungen und Flurneuordnungen, mit dem Bau von Straßen und Wegen und mit boden:ständig-Projekten unterstützt die Ländliche Entwicklung ländliche Regionen und Gemeinden in ihrer eigenständigen und bürgerorientierten Zukunftsentwicklung.

Schwerpunkte 2017

- Baubeginn Dorfgemeinschaftshaus Fürholzen (Gemeinde Neufahrn b. Freising)
- Planungen Umfeld Dorfgemeinschaftshaus, Dorfplatz in der Dorferneuerung Fürholzen (Gemeinde Neufahrn b. Freising)
- Planungen Ortsdurchfahrt Helfenbrunn (Gemeinde Kirchdorf a. d. Amper)
- Ausbau der Hofzufahrt Traich (Gemeinde Gammelsdorf) Investitionen und Fördermittel der Ländlichen Entwicklung 2017: - Investitionen ca. 0,1 Mio. € - Fördermittel ca. 0,1 Mio. €

Geplante Schwerpunkte 2018

- Baubeginn Ortsdurchfahrt Helfenbrunn (Gemeinde Kirchdorf a. d. Amper) - Baubeginn Umfeld Dorfgemeinschaftshaus, Dorfplatz in der Dorferneuerung Fürholzen (Gemeinde Neufahrn b. Freising) - Auftragsvergabe für die Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts Kulturraum Ampertal (Gemeinden Allershausen, Fahrenzhausen, Haag a. d. Amper, Kirchdorf a. d. Amper, Kranzberg, Langenbach, Wolfersdorf und Zolling)

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