Tag des Baumes 2018: Esskastanie in Wippenhausen gepflanzt

29.04.2018
Mit Kirchdorfs CSU Chef Christian Wild, Waldbesitzervorstand Dominikus Rieger, Stv. BBV-Kreisobmann Ralf Huber und Kreisjägerchef Walter Bott beim Pflanzen der Esskastanie – Baum des Jahres 2018
Mit Kirchdorfs CSU Chef Christian Wild, Waldbesitzervorstand Dominikus Rieger, Stv. BBV-Kreisobmann Ralf Huber und Kreisjägerchef Walter Bott beim Pflanzen der Esskastanie – Baum des Jahres 2018

 

Anlässlich des Internationalen Tag des Baumes (25. April) habe ich am 28.04.2018 zusammen mit Vertretern von Nutzerverbänden bei Wippenhausen eine Esskastanie (Castanea sativa) gepflanzt – den Baum des Jahres 2018.

Die Pflanzung der Esskastanie zusammen mit Ralf Huber (stv. Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands), Walter Bott (Vorstand der Kreisjägerschaft Freising), Dominikus Rieger (Vorstand der Waldbesitzervereinigung Freising), Bernhard Wernthaler (Kreischef der AG Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) und Christian Wild (Ortsvorsitzender der CSU Kirchdorf) ist für mich ein wichtiges Symbol der Nachhaltigkeit. Die gemeinsame Aktion ist ein wichtiges und vorbildliches Bekenntnis, sich weiterhin für die Natur und damit für die Erhaltung der Heimat einzusetzen. Die Esskastanie liefert nicht nur wertvolles Holz, ihre Blüten sind beliebtes Ziel vieler Wildbienen.

Beim anschließenden Rundgang durch den arten- und strukturreichen Mischwald bei Wippenhausen konnte ich das Engagement vieler Grundeigentümer für die Artenvielfalt in natura sehen: Viele Tier- und Pflanzenarten verdanken ihren Lebensraum dem vorbildlichen Einsatz unserer Waldbesitzer.

Ob die Pflanzung seltener Baum- und Straucharten, die Erhaltung alter und abgestorbener Bäume oder die Strukturierung artenreicher Waldränder – es gibt einige gelungene Beispiele in der Region. Die Grundeigentümer sollten in ihrem Engagement nicht nachzulassen.

Die Nutzerverbände leisten einen wertvollen Beitrag auch für die Umweltbildung: Es ist wichtig, dass unsere Kinder auch im Zeitalter der Digitalisierung die Schönheit unseres Waldes in ihrer Heimat mit allen Sinnen erleben und erkennen, dass forstliche Nutzung und Artenschutz kein Widerspruch sind.

Ich informierte mich auch über das Wiederansiedlungsprojekt für die Gelbbauchunke im Landkreis. Im Bereich Kirchdorf hatte sich auf Initiative von Christian Wild mit der Regionalen Aktionsgruppe Artenschutz eine Initiative von Landwirten und Waldbesitzern gebildet, die freiwillig Grund und Boden für die Neuanlage von Tümpeln zur Lebensraumbereicherung bereit stellen.

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