Landesverkehrswacht und Deutsche Verkehrswacht tagen gemeinsam in Würzburg

12.06.2017

 

Vom 8. bis 10.06.2017 haben die Landesverkehrswacht Bayern e.V. und die Deutsche Verkehrswacht e.V. ihre diesjährigen Jahreshauptversammlungen gemeinsam in Würzburg abgehalten. Der Präsident der Deutschen Verkehrswacht, Prof. Kurt Bodewig, und ich in meiner Funktion als Präsident der Landesverkehrswacht Bayern konnten zahlreiche Delegiert aus ganz Deutschland begrüßen.

Neben einem Empfang im Würzburger Rathaus, einer Fachausstellung und eine festlichen Abend, bei dem auch der diesjährigen "Mobil und Sicher"-Preis verliehen wurde, standen thematische Beratungen im Mittelpunkt. 

Dies war zum einen das Thema "Drogenmissbrauch im Straßenverkehr" mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion und zum anderen der Vortrag des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann zum Thema "Gebaute Sicherheit".

Er hat dabei weitere weitere Investitionen in die Verkehrssicherheit angekündigt. Herrmann: „Die ‚gebaute Verkehrssicherheit‘ an Bundesfern- und Staatsstraßen ist eine der tragenden Säulen unseres Verkehrssicherheitsprogramms „Bayern mobil – sicher ans Ziel“. Bis 2020 sind dafür insgesamt 440 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln vorgesehen.“ Außerdem investiere Bayern im Rahmen des Radverkehrsprogramms Bayern 2025 kräftig in Radwege an Bundes- und Staatsstraßen, denn „Bayern soll Radlland Nr. 1 werden“, so Verkehrsminister Herrmann. Deshalb beteilige sich der Freistaat auch einer Studie zu Radschnellwegen im Großraum Nürnberg.

Der Innenminister würdigte auch die wertvolle Arbeit der über 22.500 in Bayern und über 70.000 deutschlandweit ehrenamtlich in den Verkehrswachten Engagierten: "Unsere Verkehrswacht ist ein unverzichtbarer Anwalt für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer", erklärte der Innenminister mit Blick auf die engagierten Mitglieder, die sich bereits seit mehr als 60 Jahren für die Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen engagieren.

Ein herzlicher Dank gilt natürlich der Verkehrswacht Würzburg und ihrem Vorsitzenden, Dr. Aufderhaar, und seinem Team, das diese eindrucksvollen Tage in Würzburg erst ermöglicht haben!

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