Sicher zur Schule - sicher nach Hause

16.09.2021

Zum Schuljahresbeginn ist es ein besonderes Anliegen, die Verkehrsteilnehmer auf die ca. 120.000 ABC-Schützinnen und -Schützen aufmerksam zu machen, die ab sofort als Neulinge auch am Straßenverkehr teilnehmen. In diesem Jahr habe ich das in der Grundschule an der Flurstraße gemacht.

Rund 121.000 Kinder besuchen in Bayern im Schuljahr 2021/2022 die Jahrgangsstufe 1.  Besonders für sie ist der tägliche Schulweg und die damit verbundenen Risiken neu. Deshalb steht der Schuljahresanfang, wie bereits in den Vorjahren, auch in diesem Jahr im Zeichen der Schulwegsicherheit.

Sicherheit hat immer Vorfahrt. Wir wollen unseren Kindern zeigen, wie sie sich verantwortungsvoll und sicher im Straßenverkehr bewegen können. Die vielen Schulweghelfer und Schülerlotsen leisten dafür einen wichtigen Beitrag. Insgesamt sorgen in ganz Bayern 27.000 Ehrenamtliche für größtmögliche Sicherheit auf dem Schulweg. Jeder einzelne wird dringend gebraucht. Herzlichen Dank für dieses Engagement bei jeder Witterung!

Ein ganz herzliches Dankeschön dafür sage ich auch in meiner Funktion als Vize-Präsident der Landesverkehrswacht Bayern e.V., die Teil der Gemeinschaftsaktion "Sicher zu Schule - sicher nach Hause ist".

„Im Rahmen der Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ (https://www.sicherzurschule.de/) engagieren sich zahlreiche Partner, die das gemeinsame Ziel eint, die Schulwege für alle rund 1,63 Mio. Schülerinnen und Schüler in Bayern sicher zu gestalten“, betont Wolfgang Prestele, Geschäftsführer und Sprecher der Gemeinschaftsaktion. „Nur durch den langjährigen und vielfältigen Einsatz unserer Aktionsträger kann eine nachhaltige Verbesserung der Schulwegsicherheit gelingen.“

So stattet etwa die AOK Bayern alle Erstklässlerinnen und Erstklässler im Freistaat mit reflektierenden Sicherheitsüberwürfen in Warnfarben aus, um ihre Sichtbarkeit im Straßenverkehr gerade auch bei Dunkelheit zu erhöhen und Unfälle so zu vermeiden. Vor Ort erhält die Grundschule an der Flurstraße ihre Sicherheitswesten von der Vorstandsvorsitzenden der AOK Bayern, Dr. Irmgard Stippler. „Gerade Erstklässler brauchen in den ersten Wochen und Monaten Unterstützung, um sich an den neuen Schulweg zu gewöhnen“, so Irmgard Stippler. „Kinder achten nicht immer auf den fahrenden Verkehr und überqueren auch mal überraschend die Straße. Mit unseren reflektierenden Sicherheitsüberwürfen wollen wir den Schulweg gerade für die kleinsten und schwächsten Teilnehmer am Straßenverkehr sicherer machen und damit die Zahl der Schulwegunfälle weiter senken.“

Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen hingegen zeigt technische Möglichkeiten, den Schulweg sicherer zu gestalten und präsentiert einen Schulbus mit neuem Abbiegeassistenzsystem.