Kritik der Grünen an bayerischen Landwirten ist verfehlt –Europäischer Bienenpreis für BBV ist verdiente Auszeichnung

12.12.2014 | Dr. Florian Herrmann
© Wolfgang Dirscherl / pixelio.de
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Die Kritik der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Bayerischen Landtag an den bayerischen Landwirten ist für mich untragbar. Nachdem der Bayerische Bauernverband (BBV) von der „Organisation europäischer Landbesitzer“ und dem europäischen „Landtechnikverband“ mit dem ersten europäischen Bienenpreis ausgezeichnet wurde, hatten die Grünen verkündet, „der Bayerische Bauernverband als maßgeblicher Motor einer industriellen Landwirtschaft ist der sprichwörtliche Bock, der mit dem Bienenpreis zum Gärtner geadelt wurde."

Diese Vorwürfe weise ich entschieden zurück! Die Anschuldigung trifft alle Landwirte, die sich im und für den Bayerischen Bauernverband engagieren. Viele der bayerischen Landwirte sind selbst Imker und daher vom Rückgang des Honigertrages zum Beispiel durch die Varroamilbe direkt betroffen. Unsere Landwirte jetzt pauschal für den allgemeinen Bienenschwund verantwortlich zu machen, ist ungeheuerlich. Vielmehr gratulierte ich dem Bayerischen Bauernverband zur Auszeichnung für das Projekt „Blühende Rahmen“, das die biologische Vielfalt in landwirtschaftlich genutzten Flächen durch Aussaat von Blumenstreifen um Maisfelder und andere Kulturen stärkt. Dieses Projekt ist vorbildlich und zeigt die Sorge unserer Landwirte um die Zukunft der Bienenvölker. Unter anderem die Tatsache, dass der Bienenpreis im Europäischen Parlament vergeben wurde zeigt, dass dieses Engagement international gewürdigt wird – außer von den Grünen.