200 Fahrradhelme für Grundschulen in München

11.10.2018
Mit Reiner Müller (1st Asset - Partner von Martens & Prahl), Rektorin Ursula Rester, Anita Fürstenberger (Schule), Christine Metzger (Schule), Andrea Francesco Degrandi (Verkehrswacht München), EPHK Florian Mayer (Leiter Verkehrspolizeiinspektion München)
Mit Reiner Müller (1st Asset - Partner von Martens & Prahl), Rektorin Ursula Rester, Anita Fürstenberger (Schule), Christine Metzger (Schule), Andrea Francesco Degrandi (Verkehrswacht München), EPHK Florian Mayer (Leiter Verkehrspolizeiinspektion München)

Als Präsident der Landesverkehrswacht Bayern e.V. freue ich mich sehr darüber, dass die Fa. Martens & Prahl 200 Fahrradhelme für Schülerinnen und Schüler an Münchner Grundschulen gespendet hat! Insgesamt hat die Firma 1.000 Helme für Schulen in Hamburg, Köln, Berlin, München und Hannover kostenlos zur Verfügung gestellt!

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Eduard-Spranger-Straße haben am 10. Oktober 2018 die ersten Fahrradhelme von der Verkehrswacht München und der Landesverkehrswacht Bayern erhalten. In den nächsten Tagen erhalten auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Gustl-Bayrhammer-Straße und der Grundschule An der Balanstraße die Fahrradhelme.

Das Fahrrad ist das erste Verkehrsmittel, mit dem Kinder selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen. Dass die Kinder sicher Radfahren, hat daher eine immense Bedeutung für ihre Verkehrssicherheit. Die Verkehrswacht hat aus diesem Grund mehrere Konzepte für die Mobilitätserziehung von Kindern entwickelt; Kernstück ist die Radfahrausbildung in der Grundschule.

„Etwa im Alter von 9 bis 10 Jahren nehmen Kinder den Straßenverkehr differenzierter war. Sie können noch nicht Geschwindigkeiten sicher abschätzen, jedoch in vielen Situationen schon richtig reagieren. Die schulische Radfahrausbildung unterstützt sie dabei“, so Staatsminister Dr. Florian Herrmann (Präsident der Landesverkehrswacht Bayern).

Zur Sicherheit beim Radfahren gehört auch der passive Schutz, hier insbesondere der Fahrradhelm. Bei der Radfahrausbildung ist er Pflicht, doch was machen Kinder, die keinen Helm haben? Eltern in sozialen Brennpunkten oder aus Krisenländern migrierte Erwachsene haben wenig Geld zur Verfügung, um ihren Kindern einen Helm zu kaufen. Hier greift das Sponsoring von MARTENS & PRAHL. Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Andrea Francesco Degrandi (Vorstandsmitglied der Verkehrswacht München) bedankten sich beim  Sponsor für die großzügige Unterstützung. 

"Wir freuen uns, dass wir mit unserer Spende helfen können", so Reiner Müller, Partner bei MARTENS & PRAHL. "Unser Unternehmensmotto lautet "Sicher sein, und damit treffen wir auch den Kern der Verkehrswachtarbeit. Mit ihren unfallpräventiven und verkehrserzieherischen Aufgaben passt die Deutsche Verkehrswacht sehr gut zu uns, denn in unserem beruflichen Alltag sind wir leider oft mit Unfallfolgen konfrontiert“.

Die Akzeptanz von Fahrradhelmen entwickelt sich in Deutschland positiv. Laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) trugen im letzten Jahr insgesamt 19 Prozent der Fahrradfahrer einen Kopfschutz. Erfreulich ist die Quote bei Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren. Mehr als zwei Drittel von ihnen steigen nicht ohne Helm aufs Rad. Im Alter von 11 bis 16 Jahren ist es weiterhin nur etwa jeder Dritte. Leider fehlt häufig das elterliche Vorbild. 

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