120 Millionen Euro für den Erhalt von Freibädern!

05.06.2019 |
 © Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de
© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Der Freistaat Bayern stellt den Kommunen in einem freiwilligen Förderprogramm insgesamt 120 Millionen Euro für den Erhalt von Freibädern zur Verfügung. Dieses Geld ist gut angelegt, denn es ist sehr wichtig, dass unsere Kinder auch in Zukunft wohnortnah das Schwimmen erlernen können. Die Programmlaufzeit beträgt sechs Jahre.

Die Errichtung und der Betrieb kommunaler Schwimmbäder ist eigentlich eine Aufgabe der jeweiligen Gemeinden und Städte. Der Freistaat übernimmt nun aber bis zu 55 Prozent der Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen. Interkommunale Lösungen sollen besonders berücksichtigt werden. Ich freue mich sehr, dass es der CSU-Landtagsfraktion gelungen ist, ein Freibad-Förderprogramm im neunen Haushalt aufzusetzen. Dies ist ein großer Erfolg, mit dem der Freistaat Bayern einmal mehr beweist, dass er finanzschwache Kommunen bei ihren Herausforderungen nicht alleine lässt. In Bayern gibt es rund 860 kommunale Hallenbäder und Freibäder. Der Mittelbedarf für die Sanierung von Freibädern beträgt derzeit etwa 480 Millionen Euro, der durchschnittliche Fördersatz wird entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit der Kommunen bei ca. 25 Prozent liegen. Nicht förderfähig sind Sauna- oder Spaßbadbereiche wie Sprungbecken und Wellenbecken. In den nächsten Wochen wird das Programm mit den kommunalen Spitzenverbänden endgültig abgestimmt, damit die neuen Richtlinien möglichst bald in Kraft treten und die Förderung der Maßnahmen beginnen kann.